SICHTBARE LASERQUELLE - VFF5

Leistungsmerkmale

  • Visuelle Identifikation und Lokalisierung von Fehlern in Glasfasern
  • Universaladapter (2,5 mm) für alle ST-, SC- und FC-Steckverbinder
  • Reichweite von 5 km
  • Betriebsdauer von bis zu 80 Stunden
  • Robustes Aluminiumgehäuse

UVP ex. MwSt. €219

Überblick

Der Visual Fault Finder (VFF) ist eine sichtbare Laserquelle zur Durchgangsprüfung und zum Lokalisieren von Bruchstellen, fehlerhaften Spleißen und beschädigten Steckverbindern in Glasfasern.

Der VFF5 eignet sich hervorragend für Durchgangsprüfungen, zum Testen und Auffinden von Brüchen in Glasfaserstrecken, Lokalisieren von gequetschten Fasern in Netzwerkschränken und an allen anderen Orten, an denen Glasfasern angeschlossen und einer mechanischen Belastung ausgesetzt sind.

Zudem unterstützt VFF5 die Techniker beim Terminieren von mechanischen Spleißen und vorpolierten Steckverbindern, bei denen ein Lichtaustritt anzeigt, dass die Faser mangelhaft, gebrochen oder sie auf andere Weise nicht korrekt ausgerichtet wurde.

Leistungsmerkmale

Der VFF5 ist ein handliches, batteriebetriebenes Werkzeug, das ein weit sichtbares Rotlicht in eine Glasfaser einkoppelt. Er wird verwendet, um den Durchgang von Kabeln zwischen zwei Endpunkten zu kontrollieren und an Spleißen und Anschlusspunkten Krümmungen oder Brüche in Fasern zu lokalisieren.

Der VFF5 kann über eine Entfernung von etwa 5 km bei Multimode- und Singlemode-Fasern eingesetzt werden. Es bietet sich als eigenständiges Fehlersuchwerkzeug sowie als Ergänzung zu einem OTDR für die Fehlerlokalisierung an. Faserbrüche sind anhand deutlich rot leuchtender oder blinkender Bereiche (bei 3 mm oder dünneren Kabeln) erkennbar.

Der VFF5 ist mit einer leistungsstarken, bei Tageslicht sichtbaren Laserdiode mit einer Wellenlänge von 650 nm ausgestattet, die im Dauer- oder Blinkmodus betrieben werden kann. Das praktische Design verhindert, dass sich die Batterien durch ein versehentliches Anschalten in der Tasche entladen.

Zwei AA-Batterien gewährleisten mehr als 30 Stunden Betrieb im Dauermodus und 80 Stunden Betrieb im Blinkmodus. Die Laserquelle ist in einem robusten Metallgehäuse im Taschenformat untergebracht und mit einem 2,5-mm-Universaladapter ausgestattet, an dem ST-, SC- und FC-Steckverbinder angeschlossen werden können.

Anwendungen

Durchgangsprüfung an Glasfasern und Lokalisierung von Krümmungen und Brüchen in kleinen Glasfaserverkabelungen.

Zubehör

135051

Adapter in der Ausführung mit FC-Stecker (2,5 mm) auf LC-Buchse (1,25 mm) zum Herstellen einer LC-Verbindung an einem Gerät mit FC-Anschluss. Lieferumfang: Ein Adapter. Zur Arbeit mit FiberMASTER und anderen optischen Dämpfungsmessplätzen bitte zwei Stück bestellen.

  • FC-Verbindung mit Gewinde zur sicheren Verriegelung mit dem Messgerät
  • LC-Verbindung mit Steckverschluss zum schnellen Anschließen von LC-Steckern
  • FC-Verbindung unterstützt 2,5 mm Universalbuchsen
  • Robuste Metallkonstruktion mit FC-Zirconia-Ferrule
  • Mit kompakten Abmessungen für die meisten Anwendungsfälle geeignet

Der FC/LC-Adapter bietet eine einfache Lösung zum Anschließen von Kabeln mit LC-Anschlüssen an Tester, die keinen LC-Anschluss besitzen.

Mit der FC-Seite des Adapters wird eine sichere Verbindung zum FC-Anschluss des Gerätes, wie der Lichtquelle des Glasfaser-Testkits FiberMASTER, hergestellt. Sowohl der Leistungspegelmesser als auch die Lichtquelle des Testkits sind mit FC-Anschlüssen ausgestattet, die zu dem FC/LC-Adapter kompatibel sind.

Darüber hinaus kann der FC/LC-Adapter auch mit der sichtbaren Laserquelle VFF5 verwendet werden, die einen 2,5 mm Universalanschluss mit Steckverschluss besitzt. Für die schnelle Überprüfung auf Durchgang und Faserbruch stecken Sie den Adapter einfach auf die VFF5 und danach das Kabel mit dem LC-Verbinder in den Adapter. Der Adapter ist auch eine praktische Hilfe beim korrekten Konfektionieren von Krimp-Verbindern, wie dem LC UniCam® von Corning.

Die Seite des FC-Steckers ist mit einem Gewinde versehen, so dass eine sichere Verbindung zu FC-Buchsen an aktiven Netzwerkgeräten und Testern hergestellt werden kann.

Auf der Seite der LC-Buchse sorgt eine Steckverschluss für die sichere Verbindung zu LC-Steckern von LC-Patchkabeln. Aufgrund der kompakten Abmessungen kann der Adapter mit Simplex- und Duplex-Steckern verwendet werden.

Anwendungen:

Zweitweise Verbindung von Patchkabeln mit LC-Anschluss mit Testern zum Ausführen von Messungen. Da die LC-Seite nicht verriegelt, sollte der Adapter nicht für dauerhafte Verbindungen genutzt werden.

Einkoppeln von sichtbarem Licht in Steckverbinder beim Konfektionieren von Krimp-Verbindern oder bei Verwendung von mechanischen Spleißen zur Kabelreparatur. Bei einem korrekten Anschluss darf nur wenig Licht austreten.

 

UVP ex. MwSt. €79

Downloads

FAQs

F: Welche Steckverbinder können an den VFF5 angeschlossen werden?

A: An den 2,5-mm-Universaladapter können alle PC-Steckverbinder mit einem Durchmesser von 2,5 mm direkt angeschlossen werden. Beispiele sind ST-, SC- und FC-Verbinder. Zum Testen von SFF-Steckverbindern, wie LC oder MTRJ, kann ein hybrides Patchkabel verwendet werden, das einen 2,5-mm-Steckverbinder auf den gewünschten Typ umwandelt. Darüber hinaus sind auf dem Markt Adapter erhältlich, die einen 2,5-mm-Steckverbinder ohne Kabel auf einen 1,25-mm-Steckverbinder (LC) umwandeln. Bei Fragen zu Adaptern oder hybriden Kabeln wenden Sie sich bitte an den technischen Kundendienst.

A: Schrägschliff-Steckverbinder (APC) sollten nicht direkt an den VFF5 angeschlossen werden. Verwenden Sie stattdessen ein PC-auf-APC-Adapterkabel.

F: Über welche Entfernung ist das Licht des VFF5 sichtbar?

A: Es gibt keinen Industriestandard, der die überbrückbare Entfernung für diese Geräteklasse vorgibt. Die erzielbare Reichweite ist von dem Batteriezustand, dem Fasertyp (MM oder SM), dem Dämpfungskoeffizienten der Faser, der Farbe der Schutzbeschichtung und der äußeren Hülle, der Anzahl der Steckverbinder auf der Strecke und dem Umgebungslicht abhängig. Für den VFF5 wird angegeben, dass er eine sichtbare Entfernung von mindestens 3 km in Multimode-Fasern und von mindestens 4 km in Singlemode-Fasern überbrückt. Unter optimalen Bedingungen kann sich die Reichweite auf bis zu 5 – 6 km erhöhen.

F: Kann der VFF5 in jedem Kabeltyp Brüche erkennen?

A: Ganz allgemein sind diese Laserquellen in Bezug auf den Kabeltyp bestimmten Beschränkungen unterworfen. Für gewöhnlich kann das Licht bei Kabeln mit einem Durchmesser von 3 mm (Standard-Simplex-Patchkabel) und kleineren Kabeln die äußere Hülle durchdringen, wenn die Faser gebogen, gequetscht oder gebrochen ist. Allerdings wird die Helligkeit direkt von der Farbe der Schutzbeschichtung und der äußeren Hülle beeinflusst. Dunkle Schutzbeschichtungen können den Großteil des austretenden Lichtes absorbieren, so dass es nur schwer zu erkennen sein wird.

F: Kann der VFF5 in jedem Kabeltyp Brüche erkennen?

A: Ganz allgemein sind diese Laserquellen in Bezug auf den Kabeltyp bestimmten Beschränkungen unterworfen. Für gewöhnlich kann das Licht bei Kabeln mit einem Durchmesser von 3 mm (Standard-Simplex-Patchkabel) und kleineren Kabeln die äußere Hülle durchdringen, wenn die Faser gebogen, gequetscht oder gebrochen ist. Allerdings wird die Helligkeit direkt von der Farbe der Schutzbeschichtung und der äußeren Hülle beeinflusst. Dunkle Schutzbeschichtungen können den Großteil des austretenden Lichtes absorbieren, so dass es nur schwer zu erkennen sein wird.

A: Außenkabel werden mit schweren, schwarzen Umhüllungen hergestellt. Kein optischer Fehlerlokalisator ist in der Lage, diese Hülle zu durchdringen, wenn sich die Bruchstelle in der Mitte der Strecke befindet. Das wäre ein idealer Anwendungsfall für das Micro-OTDR. Allerdings werden diese Kabel für gewöhnlich am Anschlusspunkt beschädigt, wo ein Fan-out-Kit verwendet wird. Eine Bruchstelle an diesem Punkt wäre ohne weiteres erkennbar.

F: Ist es gefährlich in den Laserstrahl zu blicken?

A: Der VFF5 verwendet einen Laser der Klasse II mit einem relativ geringen Energiepegel, der von der amerikanischen FDA als „augensicher“ beschrieben wird. Falls der Laserstrahl des VFF5 also versehentlich in das Auge eines Menschen trifft, bewirkt eine natürliche Reflexbewegung, dass der Blick abgewendet wird. Dieser Reflex tritt so schnell ein, dass dem Auge kein Schaden zugefügt wird. Allerdings bezieht sich diese Definition auf den Strahl im „freien Raum“. Es bestehen jedoch Sicherheitsbedenken, wenn Glasfasertechniker mit einem Prüfmikroskop zufällig in eine Faser blicken, die vom anderen Ende aus mit dem Laser eines VFF ausgeleuchtet wird. In diesem Fall würde das Mikroskop die Intensität des Laserstrahls verstärken. Aus diesem Grund sind die meisten Glasfaser-Prüfmikroskope mit einem Infrarot-Filter ausgestattet, das die Augen in diesem Fall schützen soll. Sie sollten trotzdem immer darauf achten, nicht direkt in den Strahl zu blicken und dass die Glasfaser „dunkel“ ist, bevor Sie diese mit einem Prüfmikroskop kontrollieren.